5. Juli 2026

Unsere Fahrt nach Troisdorf zu unseren Freuden

Unsere Fahrt nach Troisdorf zu unseren Freuden

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben.

Am 26.6.2026 trafen sich 24 Mitglieder und Freunde unseres Städtepartnerschaftsvereins e.V. Heidenau am Bahnhof, um die Reise zu unseren Troisdorfer Freunden anzutreten.
Unser Busfahrer Steffen Kolb, von der beliebten Firma Dreßler, wartete schon auf uns.
Es ging pünktlich los. Wir waren weniger glücklich über die hohen Temperaturen, uns erwarteten zwischen 35-40 Grad.
Aber nur die Harten kommen in den Garten!
Ein Zwischenstopp in Weilburg lud zu einem Spaziergang durch die Stadt, zum Schloss und dem anliegenden wunderbar gestalteten Park.
Ein Teil genoss derweil einen Eisbecher und andere leckere Kreationen. In Troisdorf kamen wir so was von pünktlich an und wurden schon erwartet.
Dann gingen wir gemeinsam in das Rathaus, wo wir offiziell empfangen wurden. Hans Peter Albring, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Troisdorf, begrüßte uns herzlich. Der Bürgermeister, Herr Biber,
lies es nicht nehmen, uns persönlich willkommen zu heißen. Ebenso Frau Simone Daggen, Amt für Kultur, Schulen und Sport und Frau Stein als Vertreterin der Stadt.
Jeder hatte unterdessen seinen Gastgeber gefunden und so ging es dann in die Quartiere.

Tag 2
Am nächsten Morgen ging es ausgeschlafen oder eher nicht in Richtung Leuven, unser erstes Ziel.
Leuven ist eine belgische Stadt, die für ihre Brauereien bekannt ist. Hier ist eine der ältesten Universitäten zu Hause.
Es gibt das  Wahrzeichen des Wissens, wie die beeindruckende Universitätsbibliothek. Hier passen Wissen und Bier zusammen.
Mit einer Stadtführung starteten wir auf dem Marktplatz. Das imposante Rathaus lies uns über die wunderschöne Architektur, im gotischen Stil mit 236 Skulkpturen, staunen. Leider war es eingepackt. In unmittelbarer Nähe befand sich die Sankt Peterskirche.
Sie ist weltberühmt für ihren unvollendeten Glockenturm, sowie für die ausgestellten Meisterwerke der flämischen Malerei, wie Dieric Bouhs.
Auf zum nächsten Stepp nach Genke, eine Partnerstadt von Troisdorf.
die C mine ist ein faszinierendes Kultur- und Kreativzentrum auf dem Gelände der ehemaligen Kohlemine Winterslag. Unser Guide, Willi Jakobs,entdeckte mit uns die alten unterirdischen Gänge, und die Geschichte der Bergleute hat hautnah.
Tag 3
Am dritten Tag unseres Besuches fuhren wir zur Ordensburg Vogelsang, die ehemalige NS-Ordensburg. Die historische Anlage in der Eifel ist heute ein internationales Dokumentations- und Gedenkzentrum. Seit 2006 ist es ein Platz für Toleranz, Vielfalt und friedliches Miteinander.
Heute hatten wir den Luxus etwas früher zurück zu fahren.
Uns erwartete ein gemeinsames, traditionelles Abendessen. Toll organisiert, viele leckere Sachen waren für uns vorbereitet. Aber durch die Hitze war der Hunger nicht so groß. Aber es wurde Abhilfe geschaffen und Jeder nahm sein Mittagessen für den nächsten Tag mit.
Tag 4
Auf zur Römervilla in Bad-Neuenahr-Ahrweiler.
1980 wurden eher zufällig die Überreste eines römischen Gutshofes aus dem 1.-5.Jhd. gefunden.
Neben exzellent erhaltenen Mauern präsentiert das Museum eine Badanlage, eine Küche, sowie komplett erhaltene Fußbodenheizungssysteme.
Wir konnten uns ein gutes Bild über das Leben vor fast 2000 Jahren machen.
Unser 2. Stepp brachte uns in eine Genusswelt. Weingut Mayschoss Altenahr. Eine nette Dame erzählte uns
von der Entstehungsgeschichte des Weingutes, über die Vielseitigkeit der verschiedenen Weinanbaugebiete und die Unterschiede der verschiedenen Lagermöglichkeiten. Es gibt auch eine Schatzkammer, in der Weine über viele Jahre gelagert werden. Je älter desto teurer. Anschließend erwartete uns ein super leckeres Vesper mit Weinproben.
Jeder hat seinen Favoriten gefunden und dann natürlich auch gekauft.
Unser Busfahrer brachte uns und unsere Weinflaschen unversehrt nach Hause.

Tag 5
Abschied nehmen ist schwer, aber es kommt. Traurige, auch glückliche Gesichter, drücken und Abschiedsküsschen, alles war dabei. Ein Gruppenfoto soll uns an die schönen Tage erinnern.
Wir danken Allen, die zum Gelingen dieser wunderschönen Tage beigetragen haben. Auch ein besonderes Dankeschön an unseren Busfahrer Steffen Kolb, der uns durch alle Tage sicher und mit viel Humor gefahren hat.

Christine Bär