
Ein Ausflug in die Geschichte der Mythen
Am 1. September gab es ein erneutes Treffen mit unseren Benesover Freunden Treffunkt war der Barockgarten Großsedlitz.
Pünktlich wie immer warteten sie schon auf uns.
Eine herzliche Begrüßung gegenseitig war der willkommene Beginn unseres Tages.
Frau Dietrich war für diese Zeit unsere Begleiterin und Alzbeta unsere Dolmetscherin stand ihr zur Seite.
„Eine der markantesten barocken Parkanlagen Europas“, „eine der eigenwilligsten und vollkommensten Kompositionen im Bereich der barocken deutschen Gartenkunst“, „authentischste Barockanlage Deutschlands“, und sogar „Sachsens Versailles“ – die Superlative sind sehr hoch angesetzt, wenn über den Park in Großsedlitz gesprochen oder geschrieben wird!
„Pracht, Glanz und Heiterkeit“ sind unverzichtbare Worte bei der Beschreibung dieser Anlage – und jedes dieser Worte ist wahr! Und natürlich sind es die verschiedenen Elemente der Gartenbaukunst, Terrassen, Sichtachsen, Treppen, Wasserkunst, Hecken und Blumenrabatten, die alle zusammen dieses Gesamtkunstwerk bilden. Eine besondere Rolle fällt in diesem Konzept den über sechzig Skulpturen zu
Wenn Sandstein zum Leben erwacht…
Diese Geschichte der Skulpturen war Inhalt unserer Führung.
In Großsedlitz sind noch 60 Bildwerke aus sächsischem Sandstein zu sehen, darunter auch 24 Originale. Diese gehören zum Besten, was sächsische Bildhauerkunst im18. Jahrhundert vermochte. In unserem informativen Rundgang erfuhren wir mehr über die Schöpfer der Skulpturen, deren Intentionen und über das verwendete Material: Sandstein, den bevorzugten Werkstein des Barocks in Sachsen.
Über jede Skulptur hatte Frau Dietrich eine Geschichte parat.
Elzbeta hatte sich noch zusätzlich vorbereitet. So konnten unsere
Benesover Freunde viele Informationen darüber erfahren.
Da es der erste Tag ins Rentenalter für Frau Dietrich war, bekam sie zum Abschied als Dankeschön einen wunderschönen Blumenstrauß.
Wir fuhren dann gemeinsam zu Olis Menüküche zum
Mittagessen.
Nach dieser Pause fuhren wir nach Bad Schandau.
Dort besuchten wir eine Ausstellung zu Caspar David Friedrich .
Multimediales Denkmal und virtuelle Galerie: Das ist die neue, dem Maler Caspar David Friedrich
gewidmete Ausstellung „C D Friedrich inspiriert“.
Mit raumfüllenden Videoprojektionen wurden wir eingeladen dem Jahrhundertkünstler und seinem Werk zu begegnen.
Wieder ging ein ereignisreicher Tag für uns gemeinsam zu Ende.
Danke an alle, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben.
Diese Maßnahme ist mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.
Christine Bär

Horst Alheit, Vorsitzender SPV


