Presse

XXI. Achatesommer in polnischer Partnerstadt Lwowek Slaski / Löwenberg in Schlesien

Veröffentlicht am 21.07.2018

Bei strahlendem Sonnenschein besuchten Mitglieder und Gäste des Städtepartnerschaftsvereins Heidenau e.V.
am 14. Juli 2018 die nun schon 21. Auflage des traditionellen Achatesommers in unserer polnischen Partnerstadt.
Genauso wie wir ließen sich wiederum zehntausende Besucher von nah und fern IMG_0588-1_1.JPG
vom Reiz verschiedenster Mineralien aus aller Welt beeindrucken.
Im Mittelpunkt standen erneut die Achate, nicht wenige unterschiedlichster Größen
in der Löwenberger Umgebung bei Feldarbeiten überraschend gefunden. Das mächtigste,
dort schon vor Jahrzehnten geborgene Exemplar ist in der Mineralien-Ausstellung im
Schloss Freudenstein Freiberg in Sachsen zu bewundern.
Aber bevor solcher Achat nicht aufgesägt wurdeIMG_0604-1.JPG
und weitere Bearbeitung erfolgt ist, gibt dieser aus Quarz bestehende kristalline
Bodenschatz seine innere Schönheit nicht preis: Farbenreichtum, bänderförmige Ausschweifungen,
Hohlräume, Einlagerungen.

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Dies zu erleben, etwas günstig zu kaufen oder auch Achate zu tauschen, ist schon immer
eine lohnenswerte Reise unseres Partnerschaftsvereins mit Reisedienst Dressler GmbH nach Lwowek Sl.
gewesen.
Hinzu kommt alljährlich ein spezielles Thema, das dort dem Schmuck gewidmet wird in diesem Jahr eine prächtige Krone,
die ein geschickter Goldschmied aus den bekanntesten Edelsteinen Rubin, Smaragd,
Saphir und Diamant („die vier Schönheiten“) entstehen ließ, obwohl kein Monarch
diese Krone auf seinem Haupt tragen konnte, sie also einzig der verschwenderischen Präsentation diente.
Dieses im weiten Sinn des Wortes prachtvolle Schmuckstück war ausgestellt im gotischen,
an jenem Wochenende verdunkelten  Ratssaal, wo das Funkeln kein Ende nahm.
Doch Löwenberger Achatesommer bedeutet stets mehr als „nur“ Schmuck, Bijouterie,
Schätze der Erde öffentlich zu zeigen – er ermöglicht auch Einblicke in Handwerkskünste, Gartenprodukte,
Unterhaltung, regionale Speisen und Getränke, Kulturprogramme.
Wir Heidenauer waren also mittendrin in diesem lebhaften Volksfest auf dem
Löwenberger Markt mit seinen Seitenstraßen, die einst Bunzlauer bzw. Goldberger Straßen hießen,
und im ehrwürdigen Rathaus. Schauen wir, wie es um den Achatesommer 2019 bestellt sein wird!

Dirk Bienert / Werner Guder, Städtepartnerschaftsverein Heidenau e. V.

 

Artikel:

Heidenauer Journal 2018/03

Veröffentlicht am 20.03.2018

Städtepartnerschaftsverein Heidenau e.V. beschloss umfangreiche Vorhaben für 2018 und lädt Heidenauer Einwohner dazu ein. Der Städtepartnerschaftsverein Heidenau e.V. konnte in seiner Jahres-Mitgliederversammlung eine insgesamt gute Bilanz über die Ergebnisse im vergangenen Jahr ziehen. Vielen sehr aktiven Vereinsmitgliedern wurde besonders gedankt. Gleichzeitig bestätigten wir die Vorhaben für das Jahr 2018.

Sehr intensive Kontakte pflegt der Verein mit der nächstgelegenen Partnerstadt Benešov nad Ploucnicí. Das begann in diesem Jahr mit einer stimmungsvollen Rosenmontags-Veranstaltung und der Osterausstellung, für die bereits zuvor gemeinsam gebastelt wurde. Die Benešover werden den Dartclub besuchen und kommen wieder zum Stadtfest nach Heidenau. Gemeinsames Bowlen wird im Oktober organisiert. Die Heidenauer können wieder die Sonnenwendfeier besuchen. Die Schülerband des Pestalozzi-Gymnasiums wird erneut aktiv am Programm teilnehmen. Es wird auch gemeinsam in Benešov geschwommen und gewandert werden. Der Heidenauer Singekreis wird im Rahmen eines von der Euroregion Elbe/Labe geförderten Projektes, welches der Städtepartnerschaftsverein und die Stadt Benešov gemeinsam organisieren, Chöre aus Decín und Lwówek Slaski zum Konzert im Barockgarten einladen. Eine Weihnachtsfeier und der Heidenauer Weihnachtsmarkt wird die gemeinsame Aktivitäten des Städtepartnerschaftsvereins und der Benešover Freunde in diesem Jahr beschließen. Nach der erfolgreichen gemeinsamen Ausstellung zur Geschichte Lwóweks / Löwenbergs im Rathaus in Heidenau und zurzeit in Wilthen (ebenfalls Partnerstadt Lwóweks), wird diese im Juni in Lwówek zu sehen sein. Mit aktiver Mitwirkung unseres Vereinsfreundes Werner Guder werden zu dieser Zeit auch Erinnerungstafeln zum historischen Boberhaus eingeweiht.

Am 14. Juli werden wir wieder zum Achatesommer in die polnische Partnerstadt fahren und Mitte September ist eine Vereinsfahrt geplant. Das Programm sieht vor, Stadtführung mit Besichtigung des Jugendstil-Trauzimmers und Möglichkeit des Besteigens des Rathausturmes, Mittagessen im „Rittersaal“ des Rathauses sowie anschließend die Boberhaus-Erinnerundstafeln und die Löwenberger Schweiz zu besuchen. In der im Verein beliebten Pension „Grünes Ei“ wird es einen Grillabend geben. Am Sonntag ist eine Stadtführung in Jelenia Gora / Hirschberg, ein Besuch von Schloss, Park und Wirtschaftshof Lomnica / Lomnitz, sowie anschließend eine Fahrt durch das Hirschberger Tal über Karpacz / Krummhübel nach Szklarska Poreba / Schreiberhau vorgesehen, bevor es zurück nach Heidenau geht. Die Vereinsmitglieder freuen sich schon jetzt auf den Gegenbesuch aus Troisdorf, nachdem wir letztes Jahr dort waren. Das Interesse ist groß: 50 Troisdorfer haben sich schon angemeldet. Viele wohnen bei Gasteltern. Für den Aufenthalt ist vorgesehen, dass sie am 24. August Bautzen besuchen und evtl. abends ein bisschen in Dresden Bummeln können sowie am 25. unsere nähere Umgebung erkunden. Ein Freundschaftsabend wird den Besuch abrunden. Damit die Arbeit gemeistert werden kann hat sich der Vorstand verstärkt. Rosemarie Wolf als Beisitzer und Ilonka Bienert als stellvertretende Vorsitzende wurden in den Vorstand gewählt.

Der Städtepartnerschaftsverein Heidenau e.V. freut sich über neue Mitglieder im Verein. Im Heidenauer Journal wird informiert, wenn zu der einen oder anderen Veranstaltung freie Plätze zur Verfügung stehen.

Peter Mildner
Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins Heidenau e.V.

 

Artikel:

Rundblick Troisdorf - Heidenau zu Gast in Troisdorf

Veröffentlicht am 25.09.2017

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Artikel:

Sächsiche Zeitung - Das polnische Kamel

Veröffentlicht am 22.07.2015

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Artikel: PDF icon Sächsische Zeitung vom 21.07.2015.pdf