Presse

Willkommen 2019

Veröffentlicht am 20.01.2019

Willkommen 2019
Bürgermeisterin Heidenaus polnischer Partnerstadt im Amt bestätigt
Zum landesweit kommunalen Wahltag am 21. Oktober 2018 erreichte in der Stadt und
Gemeinde Lwówek Śląski zunächst keiner der drei Kandidaten die erforderliche Mehrheit;
wenngleich für Amtsinhaberin Szczęsna über 42% der Wählerschaft gestimmt hatte.
Dann am 4. November 2018 folgte die Stichwahl – für die bisherige Bürgermeisterin
sprachen sich nun gut 60% der Wählerinnen und Wähler aus. Der Städtepartnerschaftsverein
Heidenau e. V. gratuliert Pani Szczęsna herzlich zum Wahlsieg und
wünscht ihr auch für die neue Wahlperiode Kraft, Gesundheit und Erfolg. Wir kennen
sie als gute Partnerin, auf deren Wort Verlass ist. Das ist gut so, denn wir möchten
gemeinschaftlich und vertrauensvoll weitere Projekte realisieren.
Werner Guder, Vorstandsmitglied

Neuer Bürgermeister in Heidenaus tschechischer
Partnerstadt gewählt
Im Oktober fanden in der Tschechischen Republik Kommunalwahlen statt. Auch in Benešov
wurde ein neuer Stadtrat gewählt. Anders als bei uns, wird der Bürgermeister aus
den Reihen der Stadträte gewählt.
Aus dieser Wahl ging Herr Pavel Urx als neuer Bürgermeister hervor.
Einige Heidenauer Mitglieder des Städtepartnerschaftsvereins konnten Herrn Urx bereits
kennenlernen, als er das „Weihnachtsbasteln“ im Seniorenklub in Benešov sowie die
Weihnachtsfeier im Kino besuchte. Dabei wurde die Gelegenheit genutzt, ihm zu seiner
Wahl zu gratulieren.
Nun steht auch ein offizielles Treffen des Städtepartnerschaftsvereins mit Herrn Urx
bevor. Wir wünschen uns weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Benešov
und ihrem Bürgermeister
Peter Mildner, Vorsitzender

 

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… aktiv bis zum Jahresende

Veröffentlicht am 20.01.2019

… aktiv bis zum Jahresende
Die traditionelle Zusammenarbeit des Städtepartnerschaftsvereins
mit der Stadt Benešov n.Pl. und insbesondere dem Seniorenklub
wurde am 27. November beim "Weihnachtsbasteln" fortgesetzt.
Mit viel Geschick aber auch viel Spaß wurden weihnachtliche Kreationen hergestellt.
Einige davon waren auf dem Heidenauer Weihnachtsmarkt in unserem Stand zu sehen
und zu kaufen.
Wenige Tage später trafen sich Mitglieder des gesamten Vereins am 30.11.2018 zu ihrem
traditionellen Advents-Vereinsabend.
Unser Vorsitzender Peter Mildner ließ das Jahr untermalt mit Fotografien Revue passieren.
Das Geschenk unserer Troisdorfer Freunde trug ebenso zu einer guten Stimmung bei wie
der Besuch des Weihnachtsmanns.
Am nächsten Tag standen unsere fleißigen Mitglieder bereits auf dem Weihnachtsmarkt.
In zwei "Filialen" verkauften wir wieder selbst hergestellte Produkte:
Weihnachtsdekoration von unseren tschechischen Freunden und wärmende Stricksachen
beim Zentrumsverein in der einen und in der anderen unterhielten wir eine Tombola. Dank
vielfältiger Spenden fast aller Vereinsmitglieder und der großen Einsatzbereitschaft beim
Verkauf konnten wir einen ansehnlichen Gewinn auf unserem Vereinskonto verbuchen.
Dies wird uns bei unseren Unternehmungen
im nächsten Jahr sehr helfen.
Peter Mildner, Vorsitzender
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Ich möchte an dieser Stelle allen die unsere
Vereinsarbeit unterstützen herzlich danken,
besonders aber meinen „Mitstreitern“ im Vorstand
für Ihr Vertrauen und die tolle Arbeit.
Ilonka Bienert
Redaktion/Stellv. Vorsitzende

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Fotoausstellung „800 Jahre Löwenberg/Schlesien“ in Jelenia Gora / Hirschberg

Veröffentlicht am 20.01.2019

Fotoausstellung „800 Jahre Löwenberg/Schlesien“ in
Jelenia Gora / Hirschberg
Der Geschichtsverein Kreis Löwenberg e. V. unter Doris Baumerts bewährtem Vorsitz
und STUDIO WIR Dresden, geleitet vom erfahrenen Diplom-Fotografen Andreas
Meschke, hatten im Vorjahr eine umfangreiche Auswahl historischer und aktueller Ansichten
Heidenaus polnischer Partnerstadt Lwówek Śląski/Löwenberg in Schlesien zu
einer gelungenen Ausstellung vereint. Anfangs war dieses Gesamtwerk im Heidenauer
Rathaus zu sehen, danach in Wilthen (ebenso Partnerstadt von Löwenberg), gefolgt
von unserer niederschlesischen Jubiläumsstadt Lwówek Śląski selbst.
Am 26. September 2018 schloss sich das Archivum Panstwowe Jelenia Gora/Staatliches
Archiv Hirschberg mit sechswöchiger Ausstellungsdauer an;
folgen wird zum Jahresende das Staatliche Archiv in Wrocław/Breslau –
hier wie dort um wertvolle Dokumente aus der interessanten Löwenberger Ratsgeschichte
bereichert.
Zahlreiche Einträge in das Gästebuch seit Beginn der Exposition widerspiegeln den großen
Zuspruch für dieses im Wesentlichen ehrenamtlich erarbeitete und organisierte Projekt
vieler Akteure, als Wanderausstellung initiiert vom Städtepartnerschaftsverein Heidenau e.V.
 Vielleicht werden sogar weitere Ausstellungsorte
folgen.
Werner Guder, Vorstandsmitglied
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Am 25. Oktober fand der schon traditionelle Bowling-Wettkampf zwischen Heidenauer
und Benešover Senioren statt.
Nach einem Besuch der AWO-Holzwerkstatt trafen sich die Senioren aus Benešov und
vom Städtepartnerschaftsverein Heidenau e.V. im Joe’s auf dem Pirnaer Sonnenstein.
Die Siege gingen bei den Frauen nach Heidenau und bei den Männern nach Benešov.
Nach einem fairen Wettkampf fand die Auswertung bei einem fröhlichen Kaffeetrinken in
der Landbäckerei Schmidt in Leupoldishain statt. Hier wurden auch die nächsten gemeinsamen
Vorhaben besprochen: das Weihnachts-
Basteln in Benešov und der gemeinsame Auftritt beim Weihnachtsmarkt in Heidenau.
Peter Mildner, Vorsitzender

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Unterwegs in Niederschlesien

Veröffentlicht am 20.01.2019

Unterwegs in Niederschlesien
von Werner Guder
Nicht zum ersten Mal lud der Städtepartnerschaftsverein Heidenau e. V. Mitglieder und
Gäste zur Zweitagefahrt in unser Nachbarland Polen ein. So war es wiederum am 15.
und 16. September 2018, zunächst Heidenaus Partnerstadt Lwowek Śląski/Löwenberg
in Schlesien besuchend und sich beim Stadtrundgang erneut mit der achthundertjährigen
Geschichte dieses Städtchens am Boberfluss vertraut zu machen. Besonders
angenehm war unser Treffen mit dem stellvertretenden Bürgermeister Lesław Krokosz,
Bibliotheks-Direktorin Elzbieta Zienowicz, LTR-Vereinsvorsitzenden Robert Zawadzki
und mit unserer unersetzbaren Freundin Anita Pysz – alles vertraute polnische
Partner, die uns zur weiteren Zusammenarbeit angeregt haben. Am Rande jener
freundschaftlichen Begegnung wurde beiderseits unterstrichen, dass die nächste Informationstafel
zur Würdigung des ehemaligen Boberhauses im November 2018 eingeweiht
wird; die vierte folgt im kommenden Jahr als Teil der Umgestaltung des Löwenberger
Niedermarktes.
Ein Sonn(en)tag im wahrsten Sinn war unser zweiter Reisetag, der von der Pension
„Grünes Ei“ in Płóczki Gorné/ Ober Görisseiffen nach Hirschberg/Jelenia Gora und
ins gleichnamige Tal (Kotlina Jeleniagorska) führte. Historischer Stadtkern mit
Rathaus, Laubengängen und ehemals evangelischer, seit 73 Jahren jedoch katholischer
Gnadenkirche waren in Hirschberg unsere reizvollen Besuchsziele, bevor es
weiter ging nach Lomnitz/Lomnica unter der Schneekoppe (Śnieżka). Dort hat die überaus
mutige Familie von Küster bald nach der Wende den früheren Familienbesitz zurückgekauft.
Die beiden damals ruinösen Schlösser, umgeben von verkommener Parkanlage
am Bober und verfallenem Wirtschaftshof, wurden von Grund auf erneuert – unglaubliche
Leistungen! Damit nicht genug: Derzeit wird auf diesem Grundstück zusätzlich ein
Bethaus errichtet, das an ein besonderes Stück Kirchengeschichte erinnert, dass es nirgendwo
anders gegeben hat als hier in Schlesien.
Ein paar Kilometer weiter besuchten wir in Wernersdorf/Pakoszow unterhalb der Burg
Kynast/Chojnik ein anderes Schloss, das sich zunächst auch im katastrophalen Zustand befand.
Einst war es in Besitz des Hirschberger Bürgermeisters Johann Martin Gottfried gewesen,
der durch Leinenherstellung und -handel zu großem Reichtum gelangte. Der jetzige
Schlossherr nahm sich viel Zeit und führte uns stolz durch sein heutzutage als *****Hotel genutztes
repräsentatives Anwesen.
Zwei gelungene Tage ließen bei unserer Rückfahrt den Gedanken aufkommen, im
kommenden Jahr eine ähnliche Fahrt in Richtung unserer polnischen Partnerstadt Lwowek
Śląski/Löwenberg in Schlesien und deren einladendes Umfeld vorzubereiten. Schauen wir
mal…
Diese Maßnahme wurde mitfinanziert mit
Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten
des Sächsischen Landtags beschlossenen
Haushaltes

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Freundschaftlicher Besuch aus Troisdorf

Veröffentlicht am 20.01.2019

Freundschaftlicher Besuch aus Troisdorf
von Theo Lettmann, Troisdorf:
Heidenau – Troisdorf - Eine Städtepartnerschaft, die ihresgleichen sucht.
Troisdorfer wieder einmal begeistert von der Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Heidenauer.
Innerhalb kürzester Zeit nach Bekanntgabe des Termins für die Austauschmaßnahme
2018 musste schon eine Warteliste angelegt werden. Troisdorfer wissen ja auch inzwischen,
wie ideenreich und interessant unsere Gastgeber jeden Besuch gestalten. Ihre Stadt,
ihre Menschen und die Landschaft der näheren und weiteren Umgebung standen im Vordergrund.
Bürgermeister Opitz nahm den Willkommensgruß persönlich wahr – unterstützt
von den allerjüngsten Sängerinnen und Sängern des Heidenauer Singkreises. Der Leiterin,
Manuela Schuster, gehört großer Dank. Der 1. Besuchstag galt der über 1000jährigen
Stadt Bautzen, aus vielen Köpfen ist nun wirklich das Vorurteil „Bekannt durch die Haftanstalt“
verschwunden. Mit romantischen Gassen, Gebäuden und wunderschönen Türmen -
14 an der Zahl- präsentiert sich Bautzen als eine Stadt, die jeder einmal besuchen sollte.
Natürlich erlebten wir auch im 1. Bautzener Senfrestaurant – nach Führung durch das stilvolle
eingerichtete Senf-Museum - ein köstliches 3 -Gang-Senf- Menü. Der späte Nachmittag
gehörte der Landeshauptstadt ---Dresden.

Der nächste Tag machte uns mit der stadtnahen Gegend und Heidenau selbst vertraut. Zunächst
erlebten wir nach einer Stadtrundfahrt um die Kreisstadt Pirna eine Führung mit 4
Vorstandsmitgliedern des dortigen Städtepartnerschaftsvereins durch das neugeschaffene
DDR – Museum Pirna.
Die Besichtigung des Sächsisch-Böhmischen Bauernmarktes mit einem gemeinsamen
Mittagessen in der Bauernschänke schloss sich an.
So gestärkt fuhren wir zunächst in unsere Partnerstadt, um zunächst der Freiwilligen
Feuerwehr einen Informationsbesuch abzustatten und dann das kurz vor der Einweihung
stehende Gemeindezentrum der protestantischen Kirche zu erleben. Nach Orgelspiel
und herzlichen Worten der Pastorin sangen Troisdorfer mit ihren Heidenauer
Freunden gemeinsam das Lied: “Im schönsten Wiesengrunde“. Ja, gerade solche Aktionen
schaffen Gemeinschaft mit unserer Partnerstadt – schließlich kommen wir ja nicht als
Touristen. Gesellschaftlicher Höhepunkt war der Abschiedsabend im Gasthaus „Drogenmühle“.
Mit dem köstlichen Menu und der Musik der „Königsteiner Kasematten“, „Krawallos“
fand die Begegnung dann ihr Ende.
Sonntagmorgen hieß es Abschied nehmen, lange 650 Kilometer Busfahrt lagen vor uns;
mit Freunden unterwegs zu sein heißt aber Kurzweil und Frohsinn, so war es dann auch.
Größter Dank gehört dem Vorsitzenden des Heidenauer Städtepartnerschaftsvereins
Peter Mildner mit einer Mannschaft. Wieder einmal war er nicht nur glänzender Organisator
sondern ebenfalls grandioser Kenner seiner Stadt und ihrer heimatnahen Umgebung.
Freuen wir uns schon heute auf das nächste Jahr, wenn wir Gastgeber für unsere
Heidenauer sein werden.
Für die Unterstützung bedankt sich der Vorstand
besonders bei Frau Pfarrerin Erdmute
Gustke, Herrn Burkhard Hammermann mit
seinem Team von der „Drogenmühle“ und
natürlich unseren Vereinsmitgliedern

Artikel: PDF icon 2018_09.pdf